Gästebuch

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Samstag, 02.09.06 15:01

Carl Wilhelm Zerhusen

Es ist ja schon sehr interrasant hier die Meinungen und Kommentare einiger Leute zu lesen.

Vor allem das leidige Thema unseres Festwirtes. Wir hatten von der Kompanie aus das Vergnügen, das wahre Gesicht unseres Festwirtes kennen zu lernen. Ich wage zu behaupten das, wir eine der wenigen Kompanien sind die noch Sonntags und Montags auf dem Festplatz feiern, aber dennoch hat er es nicht begriffen, das man die Hand die einen füttert nicht schlägt!

So Geschen:
Am Samstag sitzen wir Traditionell nach der Schützenmesse bei unserm Schützenbruder im Tennisheim, und da ja auch das Deutschlandspiel am Samstag war haben wir uns erdreistet dieses auch bei unserem Kameraden zu schauen und nicht auf dem Festplatz. Nach dem Spiel sind wir noch einwenig im Tennisheim geblieben (bei einer super Stimmung nach dem Spiel). Dieses war Herrn A. ein solcher Dorn im Auge, das er uns nicht über den Platz zu den Taxen lassen wollte als wir nach Hause wollten. Als erstes stieß er einige vulgäre Äußerungen gegen meinen Vater aus (die ich aus Anstand hier nicht wieder holen will) und meinte dann generell „Ihr kommt hier nicht durch“ Um über den Platz zugehen um zu den Taxen zu gelangen sollten jeder Schütze 5€ bezahlen, Raubrittertum und Wegelagerrein ich doch da sehr Artverwandt. Selbst die herbeigerufene Polizei vermochte nicht unseren Festwirt wieder zu Verstand zu verhelfen (er hat ja halt Hausrecht) Selbst mit Polizeieskorte wollte er uns nicht über den Platz lassen. Die rechtliche Konsequentes das er einem über Ihm liegenden die Zufahrt verweigert sollte noch geklärt werden. Vorschlag der Polizei wir sollten doch zum Aussichtsturm hoch marschieren und durch den Wald zum Bergweg und die Polizei bestellt uns dort Taxen hin. Gesagt getan, ohne Taschenlampen und eventuell der eine oder andere leicht angetrunken durch den dunklen Wald, und siehe da, es warteten drei Taxibusse am Bergweg. Zum Glück ist bei dem nächtlichen Spaziergang nicht Geschen. Dennoch war die zuvor gute Stimmung in der Kompanie zunichte.

Selbst angebotenen Gespräche am nächsten Tag wurden vehement abgelehnt.

Was verspricht sich unser Festwirt davon? Ist er einfach nur missgünstig seinen Mitmenschen gegen über, dass er einem nicht einmal das schwarze unter dem Fingernagel gönnt, oder was? Weil wir seinen Worten zufolge „da oben das billige Bier trinken“ (Haake-Beck) und nicht sein ach so tolles Krombacher. Zur Info Herr A. ich glaube der überwiegende Teil der Schützen währe froh wenn es Haake-Beck auf dem Festplatz geben würde.

Wenn unser so uneigennützige Festwirt seien Gäste besser behandeln würde, dann würden sicherlich auch wieder mehr kommen, aber dass hat er anscheint ja nicht nötig. Nur eines verstehe ich dabei gar nicht, wenn man ihn immer so herum weinen hört „keine Leute auf dem Platz, oder Leute bringen sich Schnaps oder Cognac mit und mischen sich die Getränke selber“. Wenn es Ihm so schlecht geht, dann soll er doch seinen Vertrag mit dem Verein kündigen.

Er sollte sich mal an die eigen Nase fassen, dass ist doch ein selbst gemachtes Problem. Egal was man sich anschaut, Standmieten für die anderen Ausrüster oder die überzogenen Preisen der Getränke. Da sollte vielleicht aber auch mal der Vorstand etwas gegen unternehmen. Bei Mixgetränken wird doch fast nur Cola und Eis verkauf und ein Bier hat den Eichstrich auch noch nie berührt.

Das wir Schützten die Altlasten zu tragen haben ist mir klar und das der Wirt sich nur im Rahmen seines Vertrages bewegt auch, aber das eine gestandener Mann sich auf einmal wie ein kleine trotziges Kind benimmt ist mir neu gewesen.

Dennoch freue ich mich auf unsere heutige 100 Jahr Feier „100 Jahre Schützen vom Bahnhof“

Schuß Heil!

Carl Wilhelm Zerhusen

Samstag, 26.08.06 11:39

CK hauptmann@brink-sued.de

Ich find das Steinfelder Schützenfest gut, ich sag`s ja: Jeder so, wie es Ihm gefällt.

Viele Grüße
Christian Kröger

Dienstag, 22.08.06 17:47

Stefan aus Steinfeld

eine nette Meinung habt ihr über das Steinfelder Schützenfest.....

Der Krötenumzug findet Montag morgens statt (10:00 Uhr). Wer Lust hat marschiert in lockerer Runde durch den Ort Richtung Königsresidenz. Als Verkleidung dient etwas zum Beruf des Königs. Um 12:00 Uhr werden dort die Zapfhähne hochgedreht.
Anschließend geht man entweder in die Kneipen oder, wer nicht mehr kann, ins Bett.

Der offizielle Ausmarsch findet dann um 18:00 statt. DIe Kompanieführer sind angewiesen sontags und montags darauf zu achten, dass die Kleiderordnung (Hut, schwarze Hose, weißes Hemd) eingehalten wird.

Mittwoch, 09.08.06 17:20

Christoph Engelmann

@ Frank Meistermann

Mach Dir keine Sorgen, Leute die Dich kennen wissen wie Du es gemeint hast.

Allerdings kommt hier so wenigstens mal wieder Stimmung ins Gästebuch Emoticon

Dienstag, 08.08.06 16:53

Helge Kröger aus Lohne

Das solche Diskussionen in einem öffentlichem Gästebuch im Internet geführt werden, wo jede Person einen Einblick hat, finde ich nicht gerade so überwältigend. Wirkliche Gäste der Internetseite müssen ja wirklich einen guten Eindruck bekommen.

Dienstag, 08.08.06 12:46

Hptm. Frank Meistermann aus Lohne

Wenn ich von einer „militärischen Prägung“ spreche und mir dann Wörter wie „paramilitärische Vereinigung“ in den Mund gelegt werden, dann zeigt mir das doch wieder einmal, auf welche Art und Weise hier diskutiert wird. Ich denke, dass zwischen den beiden Äußerungen doch ein großer Unterschied liegt, oder denkt Ihr im Ernst, dass ich den ganzen Tag mit einem Messer zwischen den Zähnen durch die Gegend laufe und dabei nur die erste Strophe des Deutschlandliedes singe? Ich bin nicht zart besaitet, aber wenn mir dann noch die Strophen des Lohner Schützenliedes in die Feder diktiert werden, wirkt das schon beleidigend. Ich bin weder „hoppla ich bin wichtig“ noch nutze ich meine Uniform als Genitalersatz für eine „entgangene militärische oder berufliche Karriere“. Ich bin ein gewählter Hauptmann unter vielen, der versucht, seine Schützen bestmöglich durch das Jahr zu bringen. Das was hier (und in Euren Kompaniegästebüchern) betrieben wird, ist angreifende und polemische Meinungsmache, weil ihr mit großer verbaler Inbrunst etwas zu dokumentieren versucht, was ich in dieser Form nicht annähernd gesagt habe.

Montag, 31.07.06 17:04

Christoph Engelmann cengelmann@web.de

Ich fand das mit den Jacken am Montag ideal.

Es reicht völlig wenn man am Sonntag seine Orden durch die Gegend trägt. Als "Alternative" könnt Ihr die Jacken ja mit dem Taxi oder Ehefrau vor schicken und auf dem Platz wieder anziehen.

Montag, 31.07.06 15:29

Mario vom Hamberg aus Lohne

@christian kröger:
Hallo Christian!

In meinem letzten Gästebucheintrag sprach ich von Anzugserleichterung ab bestimmten Temperaturen, jenes heißt doch, das die Jacken nicht getragen werden, oder? (Dieses Jahr waren es Montag ca. 25° Celsius und wir marschierten auch ohne Jacken!)
Und warum rennt jeder zweite Schütze vor Schützenfest mit seiner Jacke zur Reinigung?
Damit sie Schützenfest im Schrank hängt?
Wenn man als Schütze Orden verliehen bekommt, dann ist es normal, wenn man diese auch zeigen möchte!
Du hast vollkommen Recht, das wir auch beim Umzug Spaß haben müssen! Den haben wir auch, allein schon, wenn wir bei einigen Zuschauergruppen vorbeimarschieren!
(Eure Frauen haben ja jedes Jahr neue Ideen!Weiter so!)

mfg

Mario Kreymborg FW d. 38. Kp."Südlohner- Bergjäger"

Montag, 31.07.06 13:52

CK hauptmann@brink-sued.de

@ Mario Kreymborg: Ich kenne keinen einzigen Zuschauer, der sich bei 30° und schönstem Sonnenschein den Montagsumzug aus aus dem Grunde ansieht, weil wir Jacken anhaben. Die Zuschauer sagen auch nicht: "Boh, guck mal, wie die Alle schön militärisch diszipliniert marschieren". Die Zuschauer wollen einen fröhlichen Umzug und fröhliche Schützen sehen, die auch mal einen kleinen Spaß (selbstverständlich in gewissen Grenzen) machen. Vom Steinfelder Krötenumzug sind wir noch meilenweit entfernt und wenn es denen so Spaß macht, dann lassen wir Sie doch.

@ Christian Tombrägel, Du hast meine 99-prozentige Zustimmung.

@ Frank Meistermann
1.) In punkto Festwirt: Da hast Du im großen und ganzen Recht.
2.) In punkto Einmarsch des Schützenkönigs: Sitzend auf Bierkisten muß man S.M. wirklich nicht empfangen, auch da gebe ich Dir Recht.
3.) In punkto deiner gesamten restlichen Worte: Ich kann beim besten Willen nicht glauben, daß das Dein Ernst ist. Wir sind ein Schützenverein und keine paramilitärische Vereinigung oder ein Ableger der US-Marines. Bei allen Traditionen, die man selbstverständlich bewahren sollte, ist in erster Linie der Spaß an der Sache das Wichtigste.
Ich stimme auch dafür, das der Ablauf, Ort und Zeitpunkt des Kommerses vielleicht mal überdacht werden sollte. Aber nur das und nicht, wer daran teilnehmen darf.
Ein "Offizier", egal ob Kompanieführer oder Bataillionskommandeur, ist im Schützenverein ein Gleicher unter Gleichen, nichts mehr und nichts weniger. Ein Vorstand (Kompanie, Bataillon oder Regiment) ist für die Schützen da und nicht die Schützen für den Vorstand.
Der Kommers sollte für alle Schützen bleiben und ich bin strikt dagegen, denselbigen zu einer Selbstbeweihräucherungs-Veranstaltung für Leute zu machen, die denken "Hoppla, jetzt bin ich aber Wichtig". Vielmehr sollten die Ehrungen der "normalen" verdienten Schützen in den Vordergrund rücken und nicht wie bisher am Schluß stattfinden, wenn eh keiner mehr zuhören will oder kann. Und übrigens: wenn der Zeitpunkt und Ort des Kommers weiterhin so bleiben, ist unser traditioneller Zapfenstreich in spätestens 7 Jahren kaputt. Wobei die vielberedete Alternative "Tennishalle" aus Kosten-/Nutzenrechnung indiskutabel ist und bleibt.

Zum Abschluß ließ bitte die Worte unseres Lohner Schützenliedes mit Bedacht:

1.) Grüß dich Lohne, du Stadt, die wir lieben,
heute findest du keine Ruh.
Wenn wir Schützen durch Lohne maschieren,
grüßen Freunde und winken uns zu.
2.) Laßt uns fröhlich die Tage genießen,
Alt und Jung schau'n nicht auf die Zeit.
Lohner Schützen sind stets guter Laune,
und auch immer zum Helfen bereit.
3.) Frohes Lachen und frohe Gesichter,
blauer Himmel und Sonnenschein.
Grüß dich Lohne, Stadt der 1000 Schützen.
Wir sind Lohner und wollen es sein.

Da steht was von Fröhlichkeit und guter Laune drin, und nichts vom Militär, Schliff und Komißgehabe. Lieber Frank, mit Deinen Einstellungen solltest Du unser Präsident werden, denn dann würde die 3. Strophe des Liedes in Bezug auf die Anzahl der Lohner Schützen auch wieder stimmen.

Viele Grüße
Christian Kröger
"Hauptmann" 12. Kompanie Brink-Süd

Montag, 31.07.06 13:27

St.St-L aus Lohne Rießel

Weiter so mit den Einträgen ins Gästebuch. So macht das Lesen richtig Spaß. Jetzt verstehe ich das Plakat "Misch Dich ein! " auch erst.

Gruß St.St-L